Globo und Enghouse VidyoHealth Partner zur Optimierung des Zugangs zu Telemedizin-Dolmetschern

von healthadmin
0 Kommentare

Die Integration von On-Demand-Sprachdiensten in virtuelle Pflegeabläufe bietet eine vielversprechende Strategie zur Unterstützung von Patienten, die gehörlos oder schwerhörig sind oder über begrenzte Englischkenntnisse verfügen, und spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention von Hörverlust und der Erhaltung der Ohrgesundheit.

Globo Language Solutions und Enghouse VidyoHealth haben eine Partnerschaft ins Leben gerufen, um Sprach- und Dolmetscherdienste nahtlos in bestehende Telegesundheitsangebote einzubetten. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, den Zugang zur Telegesundheit für Menschen mit eingeschränkten Englischkenntnissen (LEP) sowie für gehörlose und schwerhörige Patienten zu verbessern, indem Sprachbarrieren abgebaut werden.

Durch diese Integration können Gesundheitsorganisationen, die die Videokonferenzplattform von VidyoHealth verwenden, einen Globo-Dolmetscher direkt in eine Telegesundheitssitzung einfügen und somit den Ablauf sowohl für die Ärzte als auch für das Pflegepersonal vereinfachen. Dies fördert einen reibungsloseren Kommunikationsfluss, was entscheidend für die Prävention von Missverständnissen und möglichen Folgeproblemen ist, die mit ungeklärtem Hörverlust verbunden sein können.

„Virtuelle Pflege ist eine wesentliche Komponente der digitalen Gesundheitsversorgung, und die Verfügbarkeit von Sprachdiensten muss überall dort gegeben sein, wo Pflege erfolgt“, erklärt Dipak Patel, CEO von Globo Language Solutions, in einer Pressemitteilung. „Wir streben danach, durch die Optimierung der Integration von Dolmetschern in Telemedizin-Sitzungen ein verbessertes Erlebnis für Anbieter, Dolmetscher und Patienten zu schaffen, um die Kommunikationshindernisse zu reduzieren und damit auch potenziellen Hörschäden vorzubeugen.“

Diese Partnerschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Gesundheitsdienstleister gezwungen sind, sich neuen regulatorischen Leitlinien anzupassen. Das im Februar 2026 in Kraft trittende Gesetz „SPRECHEN“ verpflichtet das US-Gesundheitsministerium (HHS), bewährte Verfahren zur Verbesserung des Sprachzugangs in der Telemedizin für LEP-Patienten zu entwickeln und zu verbreiten. Hierzu gehört auch die Integration von Dolmetscherdiensten.

„Anstatt Ärzte und Mitarbeiter dazu zu bringen, ihre Arbeitsabläufe zu unterbrechen oder auf umständliche Lösungen zurückzugreifen, erlaubt unsere benutzerfreundliche Vidyo-Integration die nahtlose Einladung eines Dolmetschers“, ergänzt Francesca Mayr, Senior Vice President für Produkt, Innovation und Erfahrung bei Globo. „Wir haben auch den Dolmetscherprozess vereinfacht, sodass die Dolmetscher sich auf die Verbesserung der Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten konzentrieren können, anstatt mit technischer Komplexität umgehen zu müssen.“

Verwandte

Hinterlasse einen Kommentar