AAO-HNS-Chirurgen setzen sich auf dem Capitol Hill für eine Gesetzgebung zur Hörgesundheit ein

von healthadmin
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Am 11. März werden Mitglieder der American Academy of Otolaryngology – Kopf- und Halschirurgie (AAO-HNS) in Washington, D.C., mit Kongressabgeordneten zusammentreffen, um zentrale gesetzgeberische Prioritäten zu erörtern, die darauf abzielen, den Zugang der Patienten zur Hörversorgung zu verbessern. Diese Versammlung, bekannt als Congressional Advocacy Day, wird von über 40 Hals-Nasen-Ohren-Ärzten und Fachärzten aus 20 Bundesstaaten besucht, wobei fast die Hälfte von ihnen zum ersten Mal an diesen Gesprächen teilnimmt.

„Unsere Mitglieder reisen aus dem ganzen Land an, weil ihre Patienten auf sie angewiesen sind – von Neugeborenen, die ein Hörscreening benötigen, bis zu Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen, die qualifizierte Behandlung erfordern“, erklärte Gene Brown, MD, RPh, Präsident der AAO-HNS. „Jede gesetzgeberische Priorität hat eine persönliche Geschichte, und diese Woche wird der Kongress direkt erfahren, wie wichtig diese Anliegen für die Patienten sind.“

Legislative Prioritäten im Bereich Hörgesundheit

Die AAO-HNS befürwortet die Verabschiedung von zwei bedeutenden Gesetzesentwürfen in Bezug auf die Hörgesundheit. Der Stop CMV Act (HR 5435 / S 2842) fordert die Bereitstellung von Mitteln für das universelle Neugeborenen-Screening auf angeborenes Zytomegalievirus (cCMV), welches die häufigste nichtgenetische Ursache für Hörverlust darstellt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Ally’s Act (HR 4606 / S 3400), der private Versicherer dazu anregen würde, knochenverankerte Hörgeräte und Cochlea-Implantate abzudecken. Dies würde sicherstellen, dass der Zugang der Patienten zu diesen lebenswichtigen Geräten nicht von finanziellen oder geografischen Hürden abhängt.

Medicare-Erstattung

Ein zusätzliches Anliegen der Organisation betrifft die Kostenerstattung für Ärzteleistungen im Medicare-System. Die AAO-HNS fordert die Verabschiedung des Strengthening Medicare for Patients and Providers Act (HR 6160), um zu garantieren, dass Patienten weiterhin Zugang zu den Spezialisten in ihren Gemeinden haben, die sie benötigen.

„Wenn HNO-Ärzte und Kopf-Hals-Chirurgen direkt an den Kongress herantreten, bringen sie die einzigartigen Erfahrungen ihrer Patienten mit ein“, so Rahul K Shah, MD, MBA, Executive Vice President und CEO der AAO-HNS. „Es ist entscheidend, dass die Stimmen der Ärzte und ihrer Patienten Gehör finden.“

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